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Busfahrt Heimatverein (10.05.2014)

Mit dem Heimatverein zur Tagesreise nach Wismar und zur Insel Poel

Göhlen. Die Busreisen des Dorf- und Heimatverein Göhlen haben Tradition. Stets sind die Karten lange vor dem Termin nahezu ausverkauft. Ziel war Wismar und die Insel Poel, nicht unberechtigt auch „Südschweden“ genannt.

Bei guter Stimmung, trotz wolkenverhangenen Himmels und nassen Erinnerungen vom Vorjahr, ging es um 8.00 Uhr in Göhlen los. Günter Busch hatte Akkordeon und Mundharmonika mitgebracht und schon in Kummer sang der ganze Bus. In Wismar angekommen, ging es zunächst in die nördlichste Sektkellerei Deutschlands. Das alte Gewölbe aus dem 17. Jahrhundert, ein interessanter Vortrag zur Flaschengärung und schließlich die Verkostung wurden zu einem wahrhaft prickelnden Erlebnis.

Dem Gewölbe entstiegen ging es dann mit zwei Stadtführen in die historische Altstadt, durch Hansezeit, Backsteingotik und Schwedenzeit. Die Wasserkunst auf dem Markt und die gewaltigen Kirchen waren den meisten gut bekannt, doch bei der „Tittentasterstraße“ konnte man so richtig eintauchen in das Leben einer mittelalterlichen Stadt. Der Rundgang durch Stadt und Geschichte endete direkt im Hafen, wo bei „Gottfried“ Plätze zum Mittagessen reserviert waren.

Nach dem Mittagessen schnell noch frischen Räucherfisch gekauft und dann aufs Schiff nach Kirchdorf/Poel. Bei Kaffee und Kuchen, zum Glück unter Deck, verging die Zeit wie im Fluge.
Noch einmal anspruchsvoll und unterhaltsam ging es dann in der Inselkirche zu, wo Frau Gerath über den Glauben und das Leben der Insulaner und ihre wahrhaft alte Kirche berichtete.

Wenn schon einmal auf der Insel, dann wollen wir möglichst alles sehen. Also ging es auf einem kleinen Abstecher auch noch nach Malchow, wo die Hochschule Wismar einen Schaugarten für nachwachsende Rohstoffe mit vielen interessanten unterschiedlichen Pflanzenarten unterhält. Da es anfing, zu regnen, konnte der Besuch nur kurz sein. Wer einmal in diese Gegend kommt, sollte sich unbedingt diese prächtige Flora des Lehr- und Forschungsstandortes ansehen.

Bei Liedern zum Akkordeon ging die Reise zu Ende, so wie sie begonnen hatte. „Wir kommen wieder mit, egal wann und wohin“, so klang es beim Abschied.

Christine Hinrichs

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